Lebensrettende Bootstipps

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Die Sicherheit auf dem Boot sollte ernstgenommen werden. Zu wissen, wie man sicher bleibt und mit einem Notfall umgeht, ist äußerst wichtig. Hier sind einige Tipps, die Sie behalten sollten. Jeder Passagier sollte diese Tipps kennen.

Besuchen Sie einen Kurs

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Besuchen Sie einen Kurs für Bootssicherheit und die nautischen „Verkehrsregeln.“ Lernen Sie, was die verschiedenen Schilder und Bojen bedeuten und wie Sie sicher navigieren können.

Beobachten Sie den Propeller

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Wenn sich Menschen im Wasser befinden, sollte jemand auf den Propeller aufpassen. Denken Sie auch darüber nach, spezielle Sensoren zu erwerben. Stellen Sie sicher, dass sämtliche Passagiere an Bord sind, bevor Sie den Motor starten.

Die richtige Kleidung

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Ziehen Sie sich in Hinblick auf die Wassertemperatur an, nicht auf die Lufttemperatur. In den kälteren Monaten kann kaltes Wasser schnell tödlich sein. Tragen Sie stets Rettungsjacken. Rettungsjacken müssen die richtige Größe haben und stets getragen werden. 77% aller tödlichen Bootsunfälle passieren aufgrund von Ertrinken und 80% aller Ertrunkenen haben keine Rettungsjacke angehabt.

Lernen Sie Schwimmen

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Wenn Sie es noch nicht können, lernen Sie Schwimmen. Jeder, der an Bord ist, sollte schwimmen können. Wenn das Boot untergeht, bleiben Sie in der Nähe. Sie können sich an ihm festhalten.

Verhalten Sie sich verantwortungsvoll

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20% aller Todesunfälle an Booten passieren aufgrund von Alkohol. Betrunken Fahren wird nicht empfohlen. Informieren Sie jemanden an Land über Ihre Pläne und wann Sie wieder zurück sein wollen. Stellen Sie außerdem sicher, dass jeder Ihrer Passagiere weiß, wo die Notausrüstung ist.

Überprüfen Sie die lokalen Wetterbedingungen, bevor Sie losfahren. Nehmen Sie ein Handy mit, das wasserfest gesichert ist, um im Notfall telefonieren zu können.

Totmannschalter

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Es gibt ein tolles Sicherheitsfeature namens „Totmannschalter.“ Hier handelt es sich um einen Schlüsselbund, der am Kapitän und dem Zündschlüssel angebracht ist. Falls er/sie über Bord geht, oder das Gleichgewicht verliert, wird automatisch der Motor abgeschaltet. Das reduziert die Wahrscheinlichkeit exponentiell, dass jemand im Wasser verletzt wird.

Beachten Sie all diese Tipps, damit auch jeder Spaß haben kann und sicher bleibt.


Sicherheit auf dem Boot und die wichtigsten Notrufsignale

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Wenn man sich in Küstengewässern oder auf dem offenen Meer befindet, sollte man wissen, wie man einen Unfall überlebt. Notrufsignale können Leben retten und Ihre Fahrgäste schützen.

Notrufsignale

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Der Internationale Notrufcode lautet N.C. (November, Charlie). Leuchtraketen, die im Eine-Minuten-Takt abgefeuert werden, sind ebenfalls bekannt.

Auch das Nebelhorn zu betätigen kann darauf hinweisen, dass es Probleme gibt. Ein orangenes Rauchsignal ist internationale Konvention für jemanden, der in Schwierigkeiten steckt.

Schließlich gibt es noch das SOS per Morsecode. Nicht jeder kennt Morsecode, doch die meisten Rettungsdienste werden wissen, was zu tun ist. Über Funk können Sie per „MAYDAY“ um Hilfe rufen. Außerdem können Sie rote Signale verwenden.

Etwas, bei dem jeder Passagier mitmachen kann, ist, die Arme zu heben und wieder zu senken. Führen Sie sie an der Seite des Körpers auf und ab und wiederholen Sie die Geste.

Schlechte Sicht

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Schätzen Sie die jeweilige Situation ein und wie hoch das Kollisionsrisiko ist. Stellen Sie sicher, dass Sie das Schiff jederzeit anhalten können, falls ein Zusammenstoß droht und tun Sie Ihr möglichstes, diese Situation zu vermeiden.

Wenn Sie sich in einem engen Flusslauf befinden, durchqueren Sie ihn, ohne andere Fahrzeuge zu behindern. Bleiben Sie in der richtigen Bahn und kreuzen Sie nicht.

Wenn ein Fahrzeug überholt wird, bleiben Sie aus dem Weg. Sollten Sie auf ein überholendes Boot zukommen, wechseln Sie den Kurs auf Steuerbord und fahren Sie an Backbord des anderen Fahrzeugs vorbei. Sollten sich Fahrzeuge kreuzen, muss das Fahrzeug, das sich auf der Steuerbordseite befindet, Vorfahrt gewähren.

Fischer- und Segelboote, die nicht so gut manövrieren können, haben stets vor motorgetriebenen Fahrzeugen Vorfahrt.

Wenn die Sicht schlecht ist, fahren Sie nur so schnell, wie es Ihnen die Sicht erlaubt. Wechseln Sie den Kurs nicht auf Backbord, wenn sich ein Schiff nah an Ihnen befindet. Zu allererst sollte stets die Sicherheit stehen. Passen Sie auf und genießen Sie Ihre Reise.


Deutsche Bootslizenzen für Touristen

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Auf den Binnengewässern und an der Küste Deutschlands zu tuckern ist eine tolle Freizeitbeschäftigung, doch Sie sollten stets die richtigen Dokumente mit sich führen. Was genau ein Kapitän benötigt, kommt darauf an, wo er unterwegs ist. Wenn Sie mit einem privaten oder einem geliehenen Boot fahren, gibt es spezifische Lizenzen und Anforderungen für Touristen.

Eine internationale Lizenz für Freizeitfahrten oder ein Beleg über die Registrierung des Boots ist notwendig aber nicht verpflichtend für Küstengebiete. Ein Beleg über den Besitz des Boots sollte stets mit sich geführt werden. Außerdem benötigen Sie einen Steuerbeleg (EU) und die nötigen Versicherungspapiere.

Wenn Sie Funkausstattung an Bord haben, benötigen Sie ein Zertifikat für Radiotelefonie (Hochfrequenz), oder Kurzfrequenz für Binnengewässer.

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Normalerweise gibt es keine Zollüberprüfungen innerhalb der EU und im Schengenraum. Jedes Boot, das aus einem Nicht-Schengenland kommt, muss die Q-Flagge hissen und sofort an einem Hafen anlegen, damit eine Pass- und Zollkontrolle durchgeführt werden kann.

Damit ein Freizeitboot (unter Besitz eines EU-Bürgers) sich frei in EU-Gewässern bewegen darf, benötigt es den entsprechenden Status. Boote, die diesen Status nicht haben, müssen eine Zollerklärung ablegen, damit sie sich zollfrei in der EU bewegen dürfen.

Sämtliche EU-Bootsbesitzer müssen eine Steuerzahlung für ihr Boot beweisen können, falls das Boot am oder nach dem 1. Januar 1985 zum ersten Mal verwendet wurde (Direktive 92/111/EEC vom 14. Dezember 1992). Das Original der Steuerrechnung oder des T2L Dokumentes ist hier notwendig.

Unter anderem wird in Sachen Bootspapiere auch ein internationales Zertifikat für Freizeitboote benötigt. Dokumente, die als Beweis über die Registrierung des Bootes angenommen werden, sind das Zertifikat über die Registrierung oder das internationale Zertifikat für Freizeitboote vom ADAC, das Flaggenzertifikat oder das Kennzeichen der Wasser- und Schiffsbehörde.

Zu guter Letzt wird in Deutschland viel Wert auf die Natur der Flüsse und Küsten gelegt. Es gibt strenge Vorgaben in Hinsicht auf den Umweltschutz, sowie zahlreiche Naturschutzgebiete.

Halten Sie sich an die Gesetze und genießen Sie Bootsfahrten in Deutschland. Bitte schreiben Sie uns teilen Sie uns mit, was für Erfahrungen Sie schon gesammelt und welche Orte sie bereits besucht haben.